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Sie könnten der Nächste sein !!!
Verkehrsunfälle sind der Preis, den unsere heutige Gesellschaft mit einem hohen Anspruchsdenken an eine sich ständig weiter entwickelnde Mobilität zu zahlen hat.
Da Verkehrsunfälle jedoch fast immer auf menschliches Fehlverhalten im Straßenverkehr zurückzuführen sind, ist jeder einzelne Verkehrsteilnehmer, wie auch die verkehrspolitisch Verantwortlichen, dazu aufgerufen, sich miteinander dieser unumkehrbaren Entwicklung zu stellen, um die Verkehrssicherheit zu verbessern.
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Verkehrsmobil |
Neues Verkehrsmobil seit 2008 |
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Die Mitarbeiter unserer Jugendverkehrsschule sind während des ganzen Jahres - ausgenommen zu den Schulferien - mit ihren Verkehrsmobilen im Hohenlohekreis unterwegs.
Während des Schuljahres, unmittelbar nach den Sommerferien bis zu den nächsten Sommerferien, besuchen sie alle Viertklässler der Grund- und Förderschulen des Landkreises im Rahmen der Radfahrausbildung. Dies bedeutet, dass jährlich circa 1.400 Schüler in 37 Schulen mit den Verkehrsregeln vertraut gemacht werden. Die Schüler können mit den Fahrrädern unserer Einrichtung ihr erlerntes Wissen unter Anleitung von erfahrenen Polizeibeamten der Verkehrserziehung erproben und festigen. Abschluss ist eine landeseinheitlich theoretische Prüfung (Prüfungsbogen), die von den Lehrkräften abgenommen wird. Die anschließende praktische Prüfung wird von den Polizeibeamten der Jugendverkehrsschule durchgeführt. Die Auswertung der Prüfungsergebnisse und die Aushändigung des dazu gehörenden Fahrradscheins erfolgt in einer Abschlussveranstaltung durch die Polizeibeamten der Jugendverkehrsschule.
Der Besuch der Jugendverkehrsschule ist für alle Schüler kostenlos.
Unterstützt wird die Jugendverkehrsschule durch die Kreisverkehrswacht Hohenlohe e.V. Sie ist bei der Verkehrssicherheitsarbeit der Polizeidirektion bereits seit Jahrzehnten ein verlässlicher Partner.
Die Geldmittel zum Betrieb der Verkehrsschulen werden vom Landratsamt Hohenlohe und den Kommunen des Kreises zur Verfügung gestellt.
Darüber hinaus wird die Verkehrssicherheitsarbeit mit jährlich etwa 50 weiteren Veranstaltungen in den Kindergärten von den Beamten der Jugendverkehrsschule gefördert. | |
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Ein Zebra in Nöten
Große Aufregung: Das kleine Zebra hat sich verlaufen und findet nicht mehr zu seinen Verwandten im Zirkus zurück! Nicht mal die Buschtrommel kann den Kontakt wieder herstellen! Nur gut, dass ihm gleich eine ganze Kinderschar und ein freundlicher Polizist weiterhelfen. Natürlich geht die Geschichte zum Schluss doch noch gut aus und das kleine Zebra lernt ganz nebenbei, wie man sich im Straßenverkehr richtig verhält, dass ein Polizist ein Helfer ist und wie man sicher über die Straße kommt. So kann man den Inhalt des Theaterstücks kurz zusammenfassen, das bereits viele Kindergarten- und Grundschulkinder im Hohenlohekreis erleben konnten. Alle haben ihren Spaß, denn bei diesem „Mitmach-Stück“ werden sie aktiv ins Geschehen einbezogen. Initiiert wurde die Idee vom Stadt-/Jugendtheater Aalen in Zusammenarbeit mit der zuständigen Polizeidirektion. Seit 2004 fördert die Unfallkasse Baden-Württemberg (UKBW) als gesetzlicher Unfallversicherer der Kommunen und des Landes Baden-Württemberg sowie als Partner der Aktion „Gib ACHT im Verkehr“ im Rahmen ihrer Präventionsmaßnahmen zur Verhinderung von Schulwegunfällen Aufführungen des Präventions-Theaterstücks „Das kleine Zebra – die etwas andere Verkehrserziehung“. Die UKBW sponsert pro Jahr zwei solcher Veranstaltungen. Im Hohenlohekreis - und dies ist landesweit einmalig - wird jede weitere Veranstaltung von der Kreisverkehrswacht mit 50% der anfallenden Kosten für die Schauspielerin bezuschusst. Für den Einsatz des Polizeibeamten wird nichts berechnet. Das kleine Zebra dient dabei als Symbolfigur der Verkehrssicherheitsarbeit. Unterstützt von einer professionellen Schauspielerin als Zebra agiert Polizeihauptmeister Klaus Kempf von der Polizeidirektion Künzelsau als „Retter in der Not“ und erklärt dabei den Kindern auf spielerische Art und Weise wichtige Verhaltensweisen im Straßenverkehr. Lieder, die das Zebra mit Akkordeonbegleitung den Kindern nahebringt, helfen das Gelernte gut zu behalten. Infos zu solchen Aufführungen erhalten Sie unter Tel. 07940 - 940-620 bei der Künzelsauer Verkehrspolizei.
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Junge Fahrer stellen in der Verkehrsunfallstatistik der Polizeidirektion Künzelsau seit Jahren eine der Hauptunfallrisikogruppen bei den Unfallverursachern von schweren Verkehrsunfällen im Hohenlohekreis dar.
Die 18 bis 24-Jährigen haben im Hohenlohekreis lediglich einen Anteil von unter neun Prozent an der Gesamtbevölkerung, sind jedoch als Verursacher bei den 2008 erfassten Verkehrsunfällen mit einem Anteil von 25,6 % vertreten; im Vorjahr waren es 24,7 %. Bei den hierbei registrierten 218 Verkehrsunfällen (Vorjahr 201) musste ein Mensch (2007 ebenfalls einer) sein Leben lassen und 109 Personen (Vorjahr 121) wurden dabei verletzt, was einen Anteil von immerhin 25,2 % an allen Verletzten bedeutet. Junge Fahrer sind bei den Unfällen mit der Hauptursache „Alkohol“ mit 26,9 % (17 Unfälle), der Ursache „Geschwindigkeit“ sogar mit 45,7 % (64 Unfälle) und der Ursache „Vorfahrt“ mit 22,3 % (53 Unfälle) als Verursacher aufgefallen. Zudem trägt diese Risikogruppe den Hauptverursacheranteil an den Unfällen unter Drogeneinfluss im Landkreis. Während im Jahr 2007 zwei von vier Drogenunfällen mit drei leicht Verletzten von männlichen Fahrern im Alter zwischen 18 und 24 Jahren verursacht wurden, war es im vergangenen Jahr 2008 ein Drogenunfall, der von einem männlichen Fahranfänger verschuldet wurde. Verletzte gab es hierbei glücklicherweise nicht.
Die Polizeidirektion Künzelsau wird deshalb dieser Zielgruppe auch im laufenden Jahr durch entsprechende Präventionsmaßnahmen weiterhin besondere Aufmerksamkeit widmen. Das bereits seit 2007 im Verbund mit Verkehrswacht, TÜV und Fahrlehrern laufende erfolgversprechende Projekt „Fit fürs Fahren“ für die Zielgruppe „junge Fahranfänger“ wird deshalb fortgesetzt.
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Diese junge Autofahrerin hatte gerade zwei Tage zuvor ihren Führerschein erhalten und ihre Fahrkünste etwas überschätzt. | |
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Die oft folgenschweren Unfälle, gerade anfangs der Motorradsaison, zeigen die Defizite der verunglückten Zweiradpiloten leider deutlich auf. Viele von ihnen vertrauten dabei allzu oft ihrer Fahrroutine, die jedoch mangels Praxis im Winterhalbjahr allerdings erheblich gelitten hatte.
Mit der Teilnahme an den Motorradsicherheitstrainings, die die Polizeidirektion Künzelsau zusammen mit der Kreisverkehrswacht Hohenlohe e. V. durchführt, erwerben sich Fahrerinnen und Fahrer die nötigen Fähigkeiten, um wieder sicher in die warme Jahreszeit zu starten!
Diese alljährlich zu Beginn der Zweiradsaison durchgeführten Veranstaltungen sind seit Jahren immer komplett ausgebucht. Routinierte Polizeifahrschullehrer vermitteln hier Praxis nahe Fahrübungen und wichtige theoretische Kenntnisse. Zudem wird ein Erste-Hilfe-Unterricht für das richtige Verhalten bei einem Unfall angeboten. Die Trainingsinhalte zielen nicht nur auf die Verbesserung beim Umgang mit der eigenen Maschine, sondern auch auf weitere Aspekte ab, die der Steigerung der Verkehrssicherheit dienen.
Ein Gleichstand bei den Unfällen mit motorisierten Zweiradfahrern zeichnete sich im Jahr 2008 ab. Nachdem im Jahr 2007 ein deutlicher Rückgang auf 77 Kradunfälle im Hohenlohekreis verzeichnet worden war, blieben die Motorradunfälle im vergangenen Kalenderjahr mit 76 Unfällen auf diesem niedrigen Niveau. Ein etwas anderes Bild ergab sich jedoch bei den Unfallfolgen. Im Jahr 2008 wurden bei den motorisierten Zweiradunfällen zwei Verkehrstote und 70 Verletzte registriert. Demgegenüber waren 2007 ein Verkehrstoter und 63 Verletzte zu beklagen.
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Verkehrsprävention - Verkehrserziehung - Verkehrssicherheit Schillerstraße 11, 74653 Künzelsau
Als fachkompetente Ansprechpartner steht Ihnen
Herr Uwe Trumpp
gerne mit Rat und Tat zur Verfügung.
Telefon: (07940) 940-320 Telefax: (07940) 940-329 E-Mail: Verkehrspolizei |
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